Es freut mich, dass Sie meine „virtuelle Vertretung“ besuchen, um mehr über mich zu erfahren. Auf den nächsten Seiten finden Sie Informationen zu meiner Person, einen Einblick in meinen bisherigen Werdegang oder auch Standpunkte, die ich vertrete. Ich wünsche Ihnen einen angenehmen und zugleich kurzweiligen Aufenthalt.
Bürgermeisterwahl
Am 11. September 2011 findet in der Samtgemeinde Scharnebeck die Wahl des Samtgemeindebürgermeisters statt. Mit Ihrer Stimme entscheiden Sie, wer die Samtgemeinde Scharnebeck in den nächsten acht Jahren als Samtgemeindebürgermeister vertritt.
Ich bewerbe mich um dieses Amt und werde bei der Wahl als Kandidat für den Wahlvorschlag des CDU-Samtgemeindeverbandes antreten. Dabei werde ich auch über die CDU hinaus von vielen Seiten unterstützt und darin bestätigt, diese große Herausforderung anzustreben. Allen Unterstützern und Förderern möchte ich an dieser Stelle schon heute ausdrücklich danken.
Ich lade Sie ein, mich auf den folgenden Seiten näher kennenzulernen.
Am 24. Mai 1971 wurde ich in Lüneburg geboren und bin anschließend in Echem aufgewachsen. Dort lebe ich auch heute noch in meinem Elternhaus.
In Hohnstorf/Elbe habe ich die Grundschule besucht und später die Elbmarsch-Realschule in Scharnebeck.
In meiner Jugendzeit habe ich ausgiebig Fußball gespielt beim TUS Hohnstorf (über einige Jahre auch in einer Spielgemeinschaft TUS Hohnstorf – TUS Brietlingen) und beim FC Echem. Als zweites sportliches Hobby bin ich viele Jahre im Schützenverein Echem dem Sportschießen nachgegangen, bis hin zu Erfolgen auf Landesebene.
Heute übe ich die sportlichen Hobbys leider nur noch selten aus. Fußball schaue ich mir meistens nur noch an, statt selbst gegen den Ball zu treten. Im Schützenverein Echem bin ich heute Präsident des Vereins. Das Interesse an diesen vielfältigen sportlichen Aktivitäten ist aber weiter geblieben. Vielleicht gelingt es ja, dabei selbst mal wieder aktiv mitzumachen.
Dafür bin gerade auf dem besten Wege die Gründung meiner eigenen Familie voranzutreiben.
Meine Frau Katharina Holste-Gerstenkorn und ich haben im September 2008 geheiratet. Und kürzlich wurde unser Sohn Felix Ende Juli geboren, worüber wir sehr glücklich und dankbar sind.
1977 – 1981 Grundschule Hohnstorf
1981 – 1983 Orientierungsstufe Scharnebeck
1983 – 1987 Elbmarsch Realschule Scharnebeck
Beruf / Bundeswehr / Studium / Tätigkeitsbereiche Landkreis
1987 – 1990 |
Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bei der Samtgemeinde Scharnebeck |
1990 |
Verwaltungsfachangestellter bei der Samtgemeinde Scharnebeck |
1991 - 1992 |
Grundwehrdienst, Panzerartilleriebataillon 85 in Lüneburg mit Reserveübung |
1992 |
Verwaltungsfachangestellter bei der Samtgemeinde Scharnebeck |
1992 – 1993 |
Fachoberschule Verwaltung und Rechtspflege in Lüneburg |
1993 |
Reserveübung, Panzerartilleriebataillon 85 in Lüneburg |
1993 – 1994 |
Verwaltungsfachangestellter beim Landkreis Harburg |
1994 – 1997 |
Vorbereitungsdienst für die Laufbahn des gehobenen allgemeinen |
seit 1997 |
Verwaltungsbeamter beim Landkreis Lüneburg 2005 – 2008 seit 2008 |
Berufliche Fortbildungen
Moderatorenausbildung |
(Unternehmensberatungsgesellschaft) |
Personenstandswesen / Standesamtswesen |
(Akademie für Personenstandswesen, Hessen) |
Projektmanagement im Unternehmen |
(Industrie- und Handelskammer Lüneburg) |
Controlling |
(Industrie- und Handelskammer Lüneburg) |
Organisationsmanagement |
(Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement Köln) |
Ehrenamtliche Tätigkeiten
seit 2001 |
1. Vorsitzender im Schützenverein Echem (Mitglied seit 1983) |
seit 1999 |
aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Echem |
2002 – 2009 |
Geschäftsführer des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge |
Kommunalpolitische Aufgaben
seit 2001 |
Ratsmitglied der Gemeinde Echem |
2001 – 2006 |
stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Echem |
seit 2006 |
Bürgermeister der Gemeinde Echem Vorsitzender des Kindergartenkuratoriums für den Kindergarten Lüdersburg Ratsmitglied der Samtgemeinde Scharnebeck Vorsitzender des Finanzausschusses der Samtgemeinde Scharnebeck Mitglied im Ausschuss Jugend-, Sport-, Soziales der Samtgemeinde Scharnebeck Vertreter für die Samtgemeinde Scharnebeck im Nds. Städte- und Gemeindebund |
seit 2009 |
Mitglied und stellvertretender Vorsitzender im Schulausschuss der Samtgemeinde Scharnebeck Aufsichtsratsvorsitzender der Scharnebecker Erschließungs- und Baugesellschaft (SEB) |
Tourismus
Das Schiffshebewerk in Scharnebeck ist ein Magnet, der Jahr für Jahr Tausende von Touristen anlockt. Damit sie länger als bislang in unserer Region verweilen, auch die zahlreichen anderen Attraktionen in unserer Samtgemeinde besuchen, soll die Anziehungskraft des Hebewerkes verstärkt werden. Ein touristisches Zentrum mit einem gastronomischen Angebot, einer Fahrradstation, der Tourist-Info der Samtgemeinde und dem Büro der Flusslandschaft Elbe soll auf dem Parkplatz entstehen. Hier können sich die Besucher ausruhen, entspannen und informieren, wo sie Stationen in unseren Mitgliedsgemeinden machen wollen. Das kann ein Ausflug in den Artlenburger Yachthafen oder an die Hohnstorfer Elbpromenade sein, der Besuch der LVA in Echem oder der Mühle in Hittbergen. Im Rullstorfer Dorfgemeinschaftshaus sind Fundstücke der archäologischen Grabungen auf dem Kronsberg ausgestellt, in der Jagdschule Lüdersburg Exponate der heimischen Tierwelt. Der Reihersee in Lüdershausen lädt zu einem erfrischenden Bad ein.
Seit Jahren ist der Elberadweg der beliebteste in Deutschland. Vom Ausgangspunkt Schiffshebewerk können die Ausflügler und Touristen in unserer Samtgemeinde alles entdecken und erleben, was Niedersachsen ausmacht: von unverbrauchter Natur über typische Bauerndörfer bis hin zu hübschen Dorfkirchen. Unser Angebot an Sport- und Freizeitmöglichkeiten ist bereits sehr groß. Ich möchte es um einige weitere Attraktionen erweitern, beispielsweise den Ausbau von Wassersport fördern. Am neuen Touristik-Zentrum am Hebewerk könnte etwa ein Barfuß-Park entstehen – gerade Radler werden ihn nach langen Touren sicher dankbar nutzen. Auch ein Fitness-Parcours für alle Generationen würde sicher gut angenommen. In jedem Fall gilt es, unsere Besucher für die reizvollen Angebote in unserer Samtgemeinde zu interessieren und sie länger vor Ort zu halten.
Ausbau Schiffshebewerk
Das Schiffshebewerk ist nicht nur ein viel beachtetes Technikwunder, sondern auch eine wichtige Passage des Elbe-Seitenkanals. Fachleute und große Teile der Politik sind sich einig: Die Zukunft von Warentransporten innerhalb Europas wird mehr und mehr auf Wasserstraßen stattfinden. Damit der Elbe-Seitenkanal Teil dieser Zukunft wird, ist der Ausbau des Schiffshebewerkes unerlässlich. Größere Schiffe und vor allem größere Mengen an Schiffen sollen in Zukunft schneller mit Scharnebecks Aufzug befördert werden. Nicht zuletzt ist das zuständige Wasserschifffahrtsamt ein wichtiger Garant für sichere Arbeitsplätze in unserer Region.
Feuerwehren
Freiwilliges, soziales Engagement braucht neben Einsatz und Leidenschaft vor allem eines: Zeit. In unserer rasanten Arbeitswelt werden die Wege zur Arbeit und die Arbeitszeiten immer länger. Für anderes Engagement bleibt da oft nur noch wenig Zeit übrig. Darunter leiden viele Vereine und Verbände, die auf freiwilligen Einsatz setzen. Die Folgen treffen uns im Falle der Freiwilligen Feuerwehren – unsere Brandschützer und Helfer in vielen Lebenslagen – allerdings besonders hart. Was tun, wenn es tagsüber brennt, die Kameradinnen und Kameraden aber in Hamburg bei der Arbeit sind? Es gibt Ortschaften im Landkreis Lüneburg, die ihre Ortswehren aus diesem Grunde auflösen mussten. Ich will und werde für den Erhalt unserer Ortswehrstruktur kämpfen. Und das heißt auch: sie mit der nötigen technischen Ausrüstung ausstatten. Konkret bedeutet das: Ich setze auf wasserführende Fahrzeuge. Sind sie im Einsatz, braucht es deutlich weniger Einsatzkräfte vor Ort. Dennoch können Brände bis zu einer bestimmten Größe schnell und effektiv bekämpft werden. Die finanzielle Unterstützung unserer Wehren ist somit unerlässliche Aufgabe der Samtgemeinde, um den Einsatzkräften die bestmöglichste Ausstattung zukommen zu lassen. Fördervereine können dabei eigene wertvolle Beiträge zur Unterstützung unserer Brandschützer leisten.
Mit der vorbildlichen Nachwuchsarbeit in ihren eigenen Reihen leisten die Ortswehren einen weiteren unschätzbaren sozialen Dienst. Die vielen Kinder- und Jugendfeuerwehren in unseren Gemeinden stehen vor allem für eines: für eine erfolgreiche Jugendarbeit. Teamgeist, Verantwortungsgefühl, Einsatzbereitschaft, Freundschaft und Solidarität werden hier groß geschrieben und vermittelt – oft so nachhaltig, dass die Jugendlichen in die aktive Wehr wechseln. Die Samtgemeinde wird mit meinem Einfluss diese tolle Jugendarbeit nachhaltig unterstützen.
Schulen
Nicht nur die Kirchen, auch die Schulen möchte ich im Dorf lassen. Mit den Grundschulen in Artlenburg, Brietlingen, Hohnstorf mit der Echemer Außenstelle und Scharnebeck haben wir fünf Schulstandorte für unsere Kinder, und für die meisten von ihnen bedeutet das: kurze Schulwege. Jeden einzelnen dieser Schulstandorte möchte ich erhalten und ihre Angebote nach und nach ausbauen. Werden die Klassen in einzelnen Schulen zu klein, gibt es Lösungen, die sich bereits andernorts bewährt haben. So können die erste und die zweite Klasse zu einer Eingangsstufe zusammengefasst werden – mit positiven Effekten für die Erst- und die Zweitklässler. Wer aus eigener Vergangenheit noch die alte Dorfschule kennt, der weiß: Altersübergreifendes, gemeinsames Lernen kann funktionieren, sogar gut. Auch bildungswissenschaftliche Untersuchungen belegen dies.
Im Unterschied zur einstigen Dorfschule müssen Schulen heute allerdings weitaus mehr leisten, was früher noch zuhause stattfand. In vielen Familien sind heute beide Elternteile erwerbstätig, andere Eltern sind schlichtweg überfordert mit der Erziehung ihrer Kinder. In jedem Fall gilt: Den Kindern muss geholfen werden, sei es durch einen regelmäßigen Mittagstisch, durch anschließende Hausaufgabenunterstützung oder durch weitere Freizeitmöglichkeiten am Nachmittag. Auch wenn uns diese Entwicklung nicht gefällt, sollten wir die Realität annehmen und darauf reagieren.
Vereine
Neben der ehrenamtlichen Tätigkeit in den Feuerwehren gibt es ein außergewöhnlich großes ehrenamtliches Engagement in einer Vielzahl von gemeinnützigen Vereinen in der Samtgemeinde Scharnebeck.
Mir selbst ist die Vereinsstruktur in der Samtgemeinde Scharnebeck gut bekannt. Bereits als kleiner Junge gehörte ich dem TUS Hohnstorf als aktiver Jugendfußballer an. Später wurde ich aktives Mitglied im Schützenverein Echem und im FC Echem. Schon sehr früh (mit 17 Jahren) engagierte ich mich im Schützenverein in der Vorstandsarbeit und bin dort bereits seit 10 Jahren Vereinspräsident.
Lange ist bekannt, dass derartige ehrenamtliche Tätigkeiten für die Gesellschaft unerlässlich sind. Allen ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern gebührt daher in besonderer Weise Dank und Anerkennung für diese wertvollen Dienste an unserer Bevölkerung. Viele kommunale Belange werden auf dieses Art und Weise unterstützt.
Wie schwer es aber oft für Ehrenamtliche ist, die Vorstandsarbeit gut zu meistern, weiß ich aus eigener langjähriger Erfahrung. Denn die Anforderungen in der Vorstandsarbeit nehmen ständig zu, z. B. durch geringe finanzielle Spielräume oder auch zunehmende Vorschriften, die das Vereinsleben belasten.
Der Samtgemeinde Scharnebeck muss es daher ein besonderes Anliegen sein, diese Arbeit in all den Vereinen und Institutionen zu fördern. Leider lassen sich oft nur noch schwer Personen finden, die in Vereinen bereit sind verantwortungsvolle Aufgaben zu übernehmen. Mit mir wird die Samtgemeindeverwaltung daher ein verlässlicher Partner unserer Vereine sein, wenn es darum geht, sie bei ihrer Vorstandsarbeit zu unterstützen, z. B. bei Problemen mit Behörden in der Öffentlichkeitsarbeit und bei der Vermeidung unnötiger bürokratischer Hürden.
Ein wichtiger Faktor ist zudem, dass die Vereine auch geeignete Vereins- und Sportstätten für ihre Vereinsarbeit haben. Hierfür werde ich deshalb auch weiterhin eine finanzielle Förderung durch die Samtgemeinde vorsehen.
Finanzen
Eine Samtgemeinde kann nur dann finanziell gesund sein, wenn ihre Mitgliedsgemeinden es auch sind. Wir sind eine Solidargemeinschaft, deren Ganzes aus einer Samtgemeinde und acht Mitgliedsgemeinden besteht. Vieles – die Grundschulen, die Feuerwehren, das Friedhofswesen – liegt in der Verantwortung der Samtgemeinde, die diese Aufgaben für alle Mitgliedsgemeinden ausfüllt und dementsprechend finanziell aufgestellt sein muss. Aber ich werde ebenso für die finanzielle Leistungsfähigkeit aller Mitgliedsgemeinden eintreten, die aus ihrem eigenen Budget beispielsweise Gemeindestraßen reparieren und ausbauen, die Straßenbeleuchtung modernisieren, Kindergärten und Kinderkrippen erweitern und bauen, Vereine bezuschussen. Als Echemer Bürgermeister kenne ich das enge Korsett, das sich jedes Jahr um den Etat der Gemeinden legt und damit ihre Handlungsfähigkeit beschränkt. Als Vorsitzender des Finanzausschusses der Samtgemeinde Scharnebeck, der ich seit 2006 bin, weiß ich ebenso um das Machbare im größeren Umfang.
Neben wertvollen Investitionen in der Samtgemeinde Scharnebeck ist es so auch gelungen, die Verschuldung der Samtgemeinde kontinuierlich zu verringern. Diesen Weg würde ich gerne für die Samtgemeinde weiter beschreiten.
Umwelt
Wer für den Ausstieg aus der Atomenergie ist, der muss die regenerativen Energien unterstützen. Sie werden in naher Zukunft beschleunigt ausgebaut werden – derzeit wird das auf Bundesebene diskutiert, damit wegweisende Rahmenbedingungen gefunden werden. Aber auch im Kleinen können wir auf die Kraft aus Sonne, Wind und Wasser setzen. Das gilt zum Beispiel für die Errichtung von Kleinwindanlagen auf privatem Grund, die den eigenen Bedarf abdecken. Ich werde mich dafür einsetzen, dass diese Windräder unbürokratisch errichtet werden können, sodass ein Jeder seinen Beitrag zur sauberen Energie leisten kann. Die Samtgemeinde sollte dieses Engagement fördern, ebenso wie sie die Installation von Solaranlagen bezuschusst. Nicht zuletzt sollte die Samtgemeinde mit gutem Beispiel vorangehen und ihre eigenen Gebäude – Schulen, Sporthallen, Verwaltungsgebäude – energetisch auf den neuesten Stand bringen. Die Samtgemeinde kann sich so auf den Weg zu einer zunehmend energieautarken Region begeben.
Demographische Entwicklung und Bauleitplanung
In einem entscheidenden Punkt liegt die Samtgemeinde Scharnebeck nicht im Deutschland weiten Trend: Sie ist Zuzugsregion. Auch in den kommenden 15 Jahren werden sich Familien in einer unserer acht Gemeinden ein neues Zuhause suchen und aufbauen. Vorausgesetzt: die Bedingungen stimmen. Das heißt, infrastrukturelle Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen, Apotheken und Ärzte, Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten sind in der Nähe. All das bieten wir – und daran sollten wir weiter arbeiten. Allerdings bin ich gegen Wildwuchs, sondern plädiere für ein behutsames, gesteuertes Wachstum. In Absprache mit den einzelnen Gemeinden sollte ganz genau überlegt werden, wo Wachstum sinnvoll ist. Dabei sollte sich weitere Wohnbebauung in die bestehenden Ortschaften auch verträglich und landschaftsplanerisch gut einfügen.
Ich halte es für richtig, gemeinsam einen Blick in die Zukunft unserer Wachstumsregion zu werfen und ihre Entwicklung verantwortungsvoll zu steuern. Denn Alt- und Neubürger müssen sich verstehen, und der Charme unserer gewachsenen Gemeinden sollte unter allzu ehrgeizigen Neubaugebiets-Plänen nicht leiden.
